Holunder

Holunder - ein tolles Gewächs!

Der Holunderbuschbaum in unserem Garten (wir können uns noch nicht so ganz entscheiden, wie wir ihn nennen sollen… vielleicht Horst?) beginnt gerade, uns sehr großen Spaß zu machen: er erblüht! Das macht er jedes Jahr im Mai. Zuerst sieht man nur ganz kleine, hellgrüne Knübbelchen an jedem Blütenstand, und dann, allmählich, entfalten sich wunderbare kleine Sterne. Diese Sterne sind nicht nur sehr schön anzusehen, sondern sie duften auch sehr fein. Geht mal gaaaaanz nah ran mit der Nase! 

Und wenn Ihr schon mal da seid, am Holunderbuschbaum, dann pflückt doch ein paar Blütenrispen ab. So fünf oder sechs reichen – für eine superleckere Limonade. Wie die gemacht wird, erzählen wir Euch in unserem Rezeptteil.

Jetzt aber weiter zu diesem tollen Busch! Denn der Holunder heißt nicht umsonst „Der Baum mit den zwei Gesichtern“. Wenn man die Blüten nämlich nicht alle abpflückt, um die weltbeste Limo daraus zu zaubern, dann werden die Blüten in den nächsten Wochen zu dunkel-lilafarbenen, kleinen Beeren. Holunderbeeren. Und aus denen kann man die zweitbeste Sache der Welt machen, nach der Holunderblütenlimo: Holunderbeerengelee!!!

Übrigens war der Holunderbuschblütenbeerenbaum ein ganz wichtiges Gewächs auf jedem Hof und in jedem Garten. Denn die Leute wussten schon damals, dass man nicht nur wahnsinnig leckere Sachen aus ihm machen konnte – sondern waren davon überzeugt, dass der Busch magische Kräfte besaß. Mehr dazu könnt Ihr in unserem Geschichtenteil nachlesen. 

Viel Spaß! Eure Kindergärtner Felix und Mathes

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